Häufig gestellte Fragen

1. Zur Firma TUS und Ihrer Tätigkeit

2. Fragen zur Fernalarmierung

3. Alarmübermittlung mittels IP

4. Umrüstung von Infranet auf TUSNet

5. Zukunft

6. Allgemeines Begriffslexikon



















1. Fragen zur Firma TUS und ihrer Tätigkeit


1.1 Wer ist TUS

Die TUS (Telekommunikation und Sicherheit) bietet, unter dem Produktenamen Alarmnet, ihre Dienstleistungen als Alarmübermittlungsspezialist in der Schweiz flächendeckend an. TUS ist ein Joint Venture der Securiton AG und der Siemens AG (Schweiz) Building Technologies.

nach oben


1.2 Was macht TUS?

Mit Alarmnet deckt TUS alle Bedürfnisse der Alarmübermittlung punkto Sicherheit, Technik und Komfort ab. In enger Zusammenarbeit mit den kantonalen Gebäudeversicherungen, dem VKF und Sicherheitsinstitut sind die Aspekte Technik, Dienstleistungen und Wirtschaftlichkeit zu einem optimalen Angebot verschmolzen worden, welches eine sichere und dem Sicherheitsbedürfnis entsprechende Alarmübermittlung gewährleistet.

nach oben


1.3 Seit wann ist TUS am Markt tätig?

Die TUS wurde 1968 von der Siemens Schweiz AG und der Securiton AG als Joint Venture gegründet um den Grunddienst für eine sichere Alarmübermittlung in der Schweiz aufzubauen.

nach oben 


1.4 Welche Dienstleistungen bietet TUS?

TUS bietet unter dem Produktenamen Alarmnet ihre Dienstleistungen als Alarmübermittlungsspezialist in der Schweiz an. Alarmnet steht für die ganze Alarmierungskette, welche von TUS entwickelt, betrieben, unterhalten und angeboten wird.

nach oben


1.6 Was ist Alarmnet?

Alarmnet ist das ideale und zuverlässige Medium zur Übertragung von Alarm-, Störungs- und Technik-Meldungen aus Gefahrenmeldeanlagen zu über 70 öffentlichen Empfangsstellen (Polizeien, Feuerwehren) und zu über 30 privaten Empfangszentralen. Alarmnet steht für die ganze Alarmierungskette welche von TUS entwickelt, betrieben, unterhalten und angeboten wird.

nach oben


1.6 Wer sind die Partner von TUS?

Als Partner bezeichnet die TUS diejenigen Firmen, welche in Zusammenarbeit mit der TUS stehen wie z.B. Vertriebspartner, öffentliche und private Empfangszentralen, Gebäudeversicherer, Swisscom usw.

nach oben

2. Fragen zur Fernalarmierung


2.1 Wieso benötige ich eine Fernalarmierung?

Um die Alarme einer Gefahrenmeldeanlage, wie zum Beispiel einer Brand- oder Einbruchmeldeanlage, sicher an eine ausgewählte oder vorgesehene Empfangszentrale übermitteln zu können, benötigen Sie das von uns zur Verfügung gestellte Spezialnetz - das Alarmnet.

nach oben


2.2 Welche Fernalarmierungsgeräte gibt es?

TUS hat sich zum Grundsatz gemacht die optimale Lösung für den Kunden zu bieten um Alarme und Meldungen auf jeden Fall sicher und schnell zu der gewünschten Zentrale übermitteln zu können, egal welche Telekommunikationsinfrastruktur oder welches Sicherheitsbedürfnis der Kunde hat. Unsere Angebotspalette finden Sie unter  Angebot/Übermittlungsgeräte

nach oben


2.3 Welche Anschlusstechnologien gibt es?

Diejenigen, welche bei 2.4 genannt sind.

nach oben


2.4 Wie funktioniert die...

..analoge Alarmübermittlung?
Durch das Übermittlungsgerät, welches speziell für den Anschluss an eine analoge Telefonleitung vorgesehen ist, wird für die Alarmübermittlung eine Wahlleitungsverbindung auf ein entsprechendes Alarmempfangssystem hergestellt. Der Verbindungsweg kann zyklisch alle 23h mittels Kontrollanruf durch die netzüberwachende Stelle geprüft werden.

...ISDN Alarmübermittlung?
Durch das Übermittlungsgerät, welches speziell für den Anschluss an einen ISDN Basisanschluss vorgesehen ist, wird für die Alarmübermittlung eine Datenverbindung in einem B-Kanal auf ein entsprechendes Alarmempfangssystem hergestellt. Je nach Kundensituation kann ein ISDN Anschluss in Punkt zu Punkt oder in Punkt zu Mehrpunkt Konfiguration verwendet werden. Der Verbindungsweg kann zyklisch alle 23h mittels Kontrollanruf durch die netzüberwachende Stelle geprüft werden.

...IP Alarmübermittlung?
Durch das Übermittlungsgerät, welches speziell für den Anschluss an ein IP Netzwerk (LAN, WAN, Internet) vorgesehen ist, wird eine permanente IP Verbindung auf ein entsprechendes Alarmempfangssystem hergestellt und überwacht. Alarme werden innerhalb dieser Verbindung jeweils sofort übermittelt. Bei Ausfall der IP Verbindung, wird die Alarmübermittlung sowie die Überwachung des Gerätes mittels zyklischen Kontrollanrufen über einen redundanten Weg (ISDN oder GSM und zukünftig auch GPRS und analog (PSTN)) sichergestellt.

...GSM Alarmübermittlung?
Durch das Übermittlungsgerät, welches speziell für die Übermittlung via GSM vorgesehen ist, wird für die Alarmübermittlung eine Datenverbindung im CSD Dienst auf ein entsprechendes Alarmempfangssystem hergestellt. Der Verbindungsweg kann zyklisch alle 23h durch einen Kontrollanruf, welcher von einer Empfangszentrale überwacht wird, geprüft werden.

nach oben


2.5 Wohin kann ich meine Alarmmeldungen übertragen lassen?

Die Alarme können auf alle Polizeien und Brandmeldestellen sowie auf die bedeutendsten Wachgesellschaften und private Alarmzentralen in der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein übertragen werden.

nach oben


2.6 Wie werden die Verbindungen überwacht?

Die Verbindungen zu den Empfangsstellen können in einem geräteabhängigen Zyklus überwacht werden. Mögliche Überwachungen sind 23h, 5h oder permanent.

nach oben


2.7 Was passiert bei einem Unterbruch der Übertragungsleitung?

Bei einem Unterbruch einer überwachten Leitung erhält die netzüberwachende Stelle der TUS, welche die Leitungen im gewünschten Zyklus überwacht, eine Meldung und reagiert dann nach den mit dem Kunden vereinbarten Weisungen für die Meldung eines Unterbruchs.

nach oben

3. Alarmübermittlung mittels IP


3.1 Was ist IP?

Das InternetProtokoll (IP) ist ein in Computernetzen (inkl. Internet) weit verbreitetes Netzwerkprotokoll für das Erstellen von Kommunikatonsverbindungen zwischen zwei Geräten.

nach oben


3.2 Welche Vorteile bietet die Übermittlung mittels IP?

Bei einer IP Verbindung entstehen keine zusätzlichen Verbindungsgebühren. Daher ist diese Verbindungsart besonders geeignet für permanent überwachte Verbindungswege zwischen dem Alarmübermittlungsgerät und dem Empfangssystem.

nach oben


3.3 Welches sind die Vorraussetzungen für eine IP Übermittlung?

Meist ist im Objekt bereits ein IP-Anschluss vorhanden, z.B.:
- privater Internet-Anschluss oder Firmennetz
- ADSL
- Cable-Internet (TV)

nach oben

3.4 Was passiert, wenn ich keinen permanenten Internetanschluss zur Verfügung stelle?

Ohne direkten Internetanschluss ist zukünftig die permanente Störungsüberwachung der Gefahrenmeldeanlage nicht mehr möglich. Wenn es sich bei der Gefahrenmeldeanlage um eine vom kantonalen Gebäudeversicherer vorgeschriebene sog. Pflichtanlage handelt, braucht TUS eine schriftliche Bestätigung vom kantonalen Gebäudeversicherer, dass beim betroffenen Objekt die permanente Überwachung nicht mehr notwendig ist. Der Kunde muss diese Bestätigung beim Gebäudeversicherer einholen. Nach Eingang der Bestätigung wird TUS dem Kunden eine alternative Lösungsvariante ohne permanente Überwachung offerieren.

nach oben


3.5 Wie komme ich zu einem ADSL-Anschluss mit Abonnement?

Ein ADSL-Anschluss für beliebige Anwendungen inkl. Alarmübermittlung kann bei einem beliebigen Provider bestellt werden.
Swisscom stellte in Partnerschaft mit TUS den alarmnet Kunden ein spezielles ADSL-Angebot zu Verfügung. Das speziell für die Alarmübermittlung zugeschnittene „Protection-Net" Angebot kann mit dem bei der TUS zu beziehenden Promocode zu einem vergünstigten Tarif unter folgendem Link bestellt werden:
http://www.swisscom.ch/kmu/schnellonline/internetzugang/bus_internet_light/index.htm


nach oben


3.6 Ist die Sicherheit bei der Übertragung im Internet gewährleistet?

Im Alarmnet ist die Sicherheit jederzeit gewährleistet. Die Verbindung wird als VPN (Virtual Private Network dt.: virtuelles privates Netz ) aufgebaut und die Datenpakete werden zusätzlich mit einem 160 Bit Schlüssel verschlüsselt.

nach oben

4. Umrüstung von Infranet auf TUSNet


4.1 Wer ist von der Umrüstung betroffen?

Da nicht alle Endgeräte TUSNet-kompatibel sind, müssen Endgeräte gewechselt werden. Betroffen sind alle Gefahrenmeldeanlagen, bei welchen ein TNA oder ein TNAplus INFRANET-Endgerät installiert ist. Es sind zudem alle Errichter von Alarmanlagen im Umrüstungsprozess involviert, welche INFRANET-Geräte in ihren Alarmsystemen installiert haben.

nach oben


4.2 Warum muss umgerüstet werden?

Die INFRANET Netztechnologie hat von Swisscom eine terminierte Betriebsgarantie. Die Betriebsgarantie wird von Swisscom nicht verlängert. Der Betrieb und Unterhalt der 20 jährigen INFRANET-Technologie kann aus Kostengründen nicht unbeschränkt gewährleistet werden. Das Frequenzband mit welchem das INFRANET betrieben wird, wird auch für die Breitbandtechnologie verwendet. Die Kunden wollen vermehrt ihr IT-Netz zur Übertragung ihrer Alarmmeldungen verwenden (IP-Technologie).

nach oben


4.3 Warum wird Swisscom die Infranet-Netztechnologie einstellen?

Die INFRANET-Technologie ist 20 Jahre alt und der Betrieb und Unterhalt kann nicht unbeschränkt gewährleistet werden. Zudem läuft der INFRANET-Anschluss über Data Over Voice (DOV). Solche Applikationen benötigen durchgehende Kupferverbindungen von der Anschlusszentrale bis zum Endkunden; dadurch entstehen mit der Einführung neuer Dienste wie DSL, BluewinTV, etc. zunehmend Konflikte.

nach oben


4.4 Wie lange steht INFRANET für Alarmkunden der TUS noch zur Verfügung?

Die INFRANET-Netztechnologie steht für das ALARMNET der TUS noch bis am 31. Dezember 2012 zur Verfügung..

nach oben


4.5 Was muss ich bezüglich Umrüstung unternehmen?

Im Moment gar nichts. Wir werden Sie rechtzeitig kontaktieren, um Ihnen einen detaillierten, individuellen Vorgehensplan zu unterbreiten.

nach oben


4.6 Wer nimmt die Umrüstung meiner Anlage vor?

Die technische Umrüstung vor Ort wir der Errichter Ihrer Anlage vornehmen.

nach oben


4.7 Bis wann muss die Umrüstung meiner Anlage erfolgen, damit eine sichere Übermittlung garantiert ist?

Die INFRANET-Technologie wird von Swisscom für Alarmkunden der TUS bis am 31. Dezember 2012 zur Verfügung gestellt. D.h. Ihre Anlage muss zwischen dem 1.9.2009 und dem 31.12.2012 umgerüstet werden damit eine sichere Übermittlung weiterhin gewährleistet ist. Die ältesten Anschlüsse werden zuerst umgerüstet, die jüngsten Anschlüsse zuletzt.

nach oben


4.8 Wiviel kostet mich die Umrüstung?

TUS beteiligt sich mit einer altersabhängigen Investitionsbeteiligung an Ihren Umrüstkosten. Je kürzer die bisherige Nutzungsdauer ist, je höher fällt die Beteiligung der TUS aus. Der Kunde erhält von TUS für die Budgetierung im Jahr vor der Umrüstung ein Richtangebot. Je nach Anlagealter sind für den Umbau der Alarmübermittlung bis zu CHF 3000.00 und für allfällige bauseitige Aufwände ca. CHF 1000.00 zu budgetieren.

nach oben


4.9 Was passiert mit der jährlichen Abonnementstaxe?

Grundsätzlich werden die Abonnementstaxen auf CHF 53.20 festgelegt, bei mehr  Kriterien-Sender sind es CHF 75.-. Neu ist beim ipTNAgprs in der Abonnementstaxe auch die GPRS-Gebühr (inkl. SIM-Karte und Flatrate) inbegriffen. 

nach oben


4.10 Welche bauseitigen Massnahmen sind für die Umrüstung nötig?

Der Elektriker des Kunden muss einen IP-Anschluss zur Alarmanlage ziehen. In seltenen Fällen ist, je nach gemessener Feldstärke, ein Antennenkabel nötig.

nach oben

5. Zukunft 


5.1 Ist die Alarmübermittlung auch in Zukunft sicher?

Ja, Alarmnet entspricht mit der IP-Alarmübermittlung heute und morgen den entsprechenden Vorschriften der Regulatoren im Einbruch- und Brandmeldebereich.

nach oben

6. Allgemeines Begriffslexikon


6.1 Was ist Alarmnet?

Siehe Frage 1.5

nach oben


6.2 Was ist Infranet?

Das Infranet ist die von Swisscom für das Alarmnet der TUS zur Verfügung gestellte Netztechnologie im Hochsicherheitsbereich, über die seit 1987 alle Alarme an die gewünschten Empfangsstellen übertragen werden können.

nach oben


6.3 Was ist INFRANET® IP?

Diese zukünftige Plattform wird ab 2009 für das Alarmnet der TUS die bisherige Infranet-Netztechnologie ergänzen und langfristig ablösen.

nach oben


6.4 Was ist TUSNet?

Das TUSNet ist die neue Multitechnologieplattform, welche von der TUS und ihren Partnern entwickelt wird um die Infranet-Netztechnologie der Swisscom langfristig abzulösen und eine weiterhin sichere Alarmübermittlung zu garantieren.

nach oben


6.5 Was sind Leitstellen, öffentliche & private?

Die Leitstelle ist die Alarmzentrale, welche die Alarme empfängt und nach den hinterlegten Weisungen bearbeitet. Es wird dabei der Unterschied zwischen privaten und öffentlichen Leitstellen gemacht. Unter öffentlichen Leitstellen versteht man Polizei- und Feuerwehrzentralen. Private Leistellen sind die restlichen Alarm- und Einsatzzentralen, sowie firmeneigene Leitstellen.

nach oben


6.6 Was bedeutet Netzüberwachung?

Um eine möglichst hohe Sicherheit zu erwirken, kann ein Gerät mit mit einer sogenannten Netzüberwachung gewählt werden. Diese Netzüberwachung kann sich von permanent, 5h bis 23h bewegen. Netzüberwachung heisst, dass der Anschluss, auf welchem das Übermittlungsgerät der TUS konfiguriert wird im jeweiligen Intervall überprüft wird. Mit dieser Funktion können Netzunterbrüche frühzeitig erkannt und behoben werden, damit im Ernstfall die Übermittlung funktioniert.

nach oben


6.7 Was sind Errichter?

Der Errichter ist diejenige Firma, welche Ihre Gefahrenmeldeanlage installiert und in Betrieb genommen hat. Meist haben Sie mit dieser Firma einen Wartungsvertrag, damit Ihre Anlage regelmässig auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft wird. Eine Liste der Errichter, welche mit der TUS zusammenarbeiten finden Sie unter folgendem Link: Vertriebspartner

nach oben


6.8 Analoge Übermittlung?

Siehe Frage 2.4

nach oben


6.9 ISDN Übermittlung?

Siehe Frage 2.4

nach oben


6.10 IP Übermittlung?

Siehe Frage 2.4

nach oben


6.11 GSM Übermittlung?

Siehe Frage 2.4

nach oben

News

Mehr ...

Ablösung INFRANET durch TUSNet

Mehr ...

Fragen zur Rechnung

Mehr ...